Iubas und Lenas Gespräch über Kartographen mit Yollinar

  • Ein lauer Wind weht durch das Fenster, während Lady Yollinar, Iuba und Lena zu Abend essen. Der Rest des Hofes scheint noch mit anderen Aufgaben beschäftigt. Das Essen schreitet voran und es wird sich über die Geschehnisse des Tages ausgetauscht, vor Allem versuchen Iuba und Lena Yollinar aus zu fragen, was politisch gerade Alles passiert.


    Kurz vor dem Ende der Mahlzeit, wendet sich Lena mit einer Frage an Lady Yollinar:

    „Iuba, Amelia und ich haben jetzt schon öfters über eine Möglichkeit gesprochen und wir sind uns einig geworden. Bevor wir aber damit offiziell an Seamus herantreten, wollten Iuba und ich erst mit dir darüber sprechen und wissen, was du davon hälst.“


    Lady Yollinar nickt und bedeutet Lena mit einer knappen Handbewegung fortzufahren.

    „Wir würden gerne in Asina ein Kartographen Büro errichten. Ein eigenes Gebäude für Kartographen, damit die Arbeitsabläufe effizienter werden und man sich auch besser austauschen kann.“


    Lena trinkt einen Schluck Wein, während Iuba weiter ausführt:

    „Amelia, Lena und ich würden das Büro natürlich leiten. Wir haben ja noch weitere Kompetenzen, die wir auch noch mit einbinden würden, wie z.B. das koordinieren von Ausgrabungen. Das Büro könnten wir dadurch auch nutzen, um die Ausgrabungen in Asina besser zu koordinieren und sicherzustellen, dass kein Wissen verloren geht.“

  • Eine Weile scheint die Sidhé darüber nachzudenken. Sie sieht aus dem Fenster, lässt den Blick schweifen und fast könnte man meinen, sie hätte alle anderen anwesenden vergessen, als sie dann doch spricht, die Augen langsam auf Lena heftend.


    "Nun ich weiß zwar nicht, warum du Rí Seamus damit belästigen willst - aber mir scheint ihr habt euch Gedanken dazu gemacht."

    Yollinar greift nach einem Kelch, schwenkt die rote Flüssigkeit darin und betrachtet sie gegen das Licht.


    "Ich nehme an du möchtest ein Haus dafür haben?" Die dunklen, zur Zeit fast schwarzen Augen richten sich wieder direkt auf Lena. Als wäre auch sie diejenige, die im Zweifelsfall den Kopf hinhalten müsste.

  • Lena schluckt kurz, nickt und lächelt:

    "Ja, das wäre von Vorteil."


    Sie überlegt einen Moment und holt dann eine Liste aus ihrer Tasche und Mustert diese kurz.

    "Wir würden ein Haus benötigen, dass genug Platz hat für mehrere Büros und Arbeitsräume, sowie Zimmer in denen die anderen schlafen können. Gibt es da ein sinnvolles Haus, dass du uns dafür geben kannst?"

  • Es ist gegebenenfalls nicht unklug auch bei anderen Dingen als bei Zaubern etwas Genauigkeit walten zu lassen.

    Sonst sitzt du am Ende in einem Gebäude mit zwei Zimmern. Weil drei Personen sind durchaus als "mehrere" anzusehen.


    Der Tonfall klingt leicht tadelnd.

  • Lena wird etwas rot, blickt noch mal auf ihre Liste und führt auf:

    „Wir benötigen ein Haus mit 9 bis 10 Räumen, für 3 Büros, einem Archiv, einem Empfangsraum für Gäste, sowie einem Schlafraum für diese und 3 oder 4 Arbeitsräumen.“

    Sie blickt auf zu Yollinar und lächelt:

    „Ich hoffe, das ist genau genug. Wäre es möglich so ein Haus uns dafür zu geben?"

  • Durch das Fenster schallt von draußen ein undefinierbarer Lärm. Cassandra poltert auf dem Weg zum Palast unten vorbei.


    Zuerst hört man sie fürchterlich Fluchen, dann ist kurz Stille. Direkt im Anschluss daran brüllt sie durch halb Asina: "Cousine wo bist Du denn?!" Sie sieht einen kleinen Jungen vorbeihuschen, packt ihn am Kragen und blafft ihn an: "Hast Du Cousine Rama gesehen? Ist sich Madame von Arcón Rouge mit großes Hut??"


    Der Knabe starrt Cassandra mit panischem Blick an - wieso müssen diese Frauen nur immer so laut sein und so unverständlich sprechen? Aber die Worte Madame und Arcón Rouge hat er verstanden! "Ja Misses, die Madame ist eben in das Amt für Stadtentwicklung gegangen. EIn Knabe von 10 Jahren war dabei!"


    Cassandra schaut ihn zufrieden an, lässt seinen Kragen los, schnippt ihm lässig eine Kupfermünze zu und dreht sich in Richtung Palasttore um. "DANKE KLEINER MANN!" brüllt sie dem Knaben mit ihrer leisen, Nachtigallengleichen Stimme hinterher, stimmt ein fürchterliches Lied an (Der Text muss aus Jugendschutzgründen leider zensiert werden.) und geht durch die Tore ins Innere des Palastes.

    Deine Schwert in mein Gesicht mag ich nicht. Hast Du Deine Schwert gewaschen, kannst Du andere Sachen machen.