Der Schankbereich

  • Herzlich willkommen im Arcón Rouge! Trink einen Krug Wasser mit uns und ergib´ dich dann der berauschenden Atmosphäre!


    Rote und safranfarbene Stoffbahnen, goldbestickte Kissen, der schwere Duft von Räucherwerk und Moschus.

    Das Arcón Rouge ist das Herz Asinas.

    Hierher kommt man um sich zu entspannen, um sich in angenehmer Gesellschaft zu amüsieren, um sich in einem der Separees von den Gunstgewerblerinnen verwöhnen zu lassen...

    Aber auch geschäftliche Verhandlungen und politische Debatten werden gerne im ersten Haus am Platz geführt.

  • "Hat sich Staubhuhn-Eintopf geschmeckt, großes Mann?"


    Cassandra wedelt dem Krieger mit einem großen Holzkochlöffel vor dem Gesicht rum, ihr Gesichtsausdruck lässt eindeutig vermuten, welche Antwort sie erwartet.


    "Sagst Du mich? Denkst Du an gutes Trinkgeld fur hubsches Kuchenpersonal?" (flüstert ihm zu:) "Ist sich naturlich Cassandra"


    Sie beugt sich zu ihm rüber und lächelt charmant.

    Deine Schwert in mein Gesicht mag ich nicht. Hast Du Deine Schwert gewaschen, kannst Du andere Sachen machen.

  • Mit elegantem Hüftgewackel geht Cassandra zu Rama rüber.


    "Cousine, hast Du diesem starken, attraktiven Mann schon gesagt, dass wir haben gutes Abendprogramm, wenn wir unterstutzen die Krieger auf große Feldzug?"

    Deine Schwert in mein Gesicht mag ich nicht. Hast Du Deine Schwert gewaschen, kannst Du andere Sachen machen.

  • Rama sieht Cassandra und ihr Gesicht wird leicht bleich. Sie greift ihre Cousine am Arm und zieht sie Richtung Theke. "Cassandra, hier in offentliches Raum wir mussen unsere 'das Saugling schlaft' Stimmen verwenden, weisst du nicht mehr?" Dann entdeckt sie den Kochlöffel. "Und was soll das Loffel denn hier?? Hast du wieder eingeschuchtert großes Manner? Du weisst doch, das sich ist schlecht für Geschaft, wenn grosse Krieger bekommen Angst vor zartes, zierliches, elegantes Frau wie uns"

    Rama niimmt einen großen Schluck aus ihrem Kelch und atmet tief durch.

    "Aber hast du recht. Muss ich noch machen Ankundigung von Gesicht zu Gesicht für Truppenunterstutzungsmoralitäten bei Feldzugskampferrei." SIe zögert kurz. " Weisst du was? Legst du das furchtbare Löffel weg, nimmst 'weck das Kind nicht' Stimme und sagst du es ihm. Ist sich das große schöne Mann bestimmt auch wieder durstig!" Rama drückt ihrer Cousine einen großen Krug Bier und zwei Becher in die Hand. "Ist sich Name Tjark und gutes Mann. Konnte nutzlich sein, also mach freundliches Gesicht"

  • "Immer muss ich unsere 'die Kinderlein schlaft' Stimme nehmen, wenn ich sage. Immer mochtest Du wichtige Sachen sagen." Sie zieht eine Schnute, grabscht nach dem Krug und den Bechern, setzt ihr strahlendstes charmantestes Lächeln auf und dreht sich zum großen stattlichen Krieger um.


    "Stattliche große Mannsbild Tjark, mochtest Du Gesellschaft haben von attraktive, lustige, charmante, kluge, bescheidene Cassandra?"

    Deine Schwert in mein Gesicht mag ich nicht. Hast Du Deine Schwert gewaschen, kannst Du andere Sachen machen.

  • Dichtes, lautes Stimmengewirr empfängt den Beamten, als er den Schankraum des Arcon Rouge betritt. Es ist Abend geworden, endlich etwas kühler und erträglicher draußen und ganz Asina scheint auf den Beinen zu sein. Mindestens die Hälfte der Einwohner drängt sich im Schankraum und im Außenbereich des Arcon Rouge, so scheint es, denn der Beamte musste sich draußen auf dem Vorplatz bereits durch etliche Leiber zwängen, um überhaupt zum Schankraum zu kommen.

    Am Tresen sind wie üblich alle Plätze besetzt, da man von dort aus üblicherweise den besten Blick auf die Do'Hlebas hat... Die meisten Tische sind besetzt, viele Gäste stehen auch an den Fenstern und haben ihre Krüge auf den Fensterbänken abgestellt. Der Beamte erkennt einige tüchtige Geschäftsleute unter Ihnen. Ein paar Wortfetzen fliegen herüber, offenbar wird gerade um den Preis für Lavendelschnaps gefeilscht. Nicht weit davon entfernt streitet sich ein anderer mit einem Mitglied der Kutschergilde - sie scheinen sich uneins zu sein über die Menge an Marmor, die vom westlichen Siegel nach Asina transportiert wurde. Die Worte "Lieferschein... was ganz anderes!" und "...können eben nicht zählen!" dringen an das Ohr des Beamten. Dann entdeckt er Cassandra, die gerade Ihre volle Aufmerksamkeit einem großen, stattlichen Krieger widmet... und unversehens zuckt er zusammen. Das ist ja Tjark Gunnarson! Oh nein, mit dem kann der Beamte es heute nicht aufnehmen. Er war so schrecklich wütend letztes Mal, als er im Amt für Stadtentwicklung und Infrastruktur auftauchte... Der Beamte schluckt und kämpft gegen den Drang an, rückwärts wieder zur Tür hinaus zu fliehen. Doch dann atmet er tief durch, streckt die Brust vor und legt eine Hand auf seine lederne Tasche und deren Inhalt. Er hat hier schließlich etwas abzugeben - etwas für die Madame Rama. Suchend blickt er sich weiter um.

  • Cassandra ist es leid, dass der starke Recke vor ihr so gar nicht auf den Kochlöffel reagieren will und zieht eine Schnute. Das kommt davon, wenn Cousine Rama will, dass sie immer höflich ist, wenn sie vor der Theke im Arcón Rouge steht! Genervt will sie sich Augen rollend abwenden, da erblickt sie den witzigen Beamten vom Nachmittag im Schankraum, der schwer beladen mal wieder mitten im Weg steht und nichts so recht mit sich anzufangen weiß.

    Cassandra, noch Ramas mahnende "musst Du sich immer hoflich sein zu Gast"-Stimme im Ohr geht sie schwungvoll auf den Beamten zu.


    "Guten Abend mein wunderbares Beamten-Freund!", flötet sie ihm lautstark entgegen, woraufhin er zusammenzuckt und sich zu ihr umdreht. "Wie gut, dass Du mich schon kennst, wichtiger Mann. Habe ich hier guten Gast und Freund Tjark sitzen. Lass mich so hoflich sein und Dich gekannt machen, Magst Du Krug mit Bier?" Fröhlich plappernd krallt sich Cassandra mit ihren ringbesetzten langen FIngern in den Arm des Beamten, zieht ihn (typisch für sie) ruppig durch den Raum, wobei sie fast einen anderen Gast mit dem riesigen Kochlöffel am Kopf trifft - wie gut, dass die Stammgäste ihre impulsive und raumgreifende Art schon kennen! - und kommt mit dem Beamten im Schlepptau direkt vor Tjaek stehen.


    Sie drückt den Beamten energisch auf den freien Schemel, rückt ihre Röcke zurecht und stellt mit großer Geste den Beamten vor.


    "Guter starker Tjark, kennst Du schon meinen neuen Freund und Beamten des Beamtenbüros ... nein ... hmmmm ... wie war sich?" Sie schaut den Beamten an und versucht angestrengt über seinen Namen nachzudenken. "aaaah weiß ich: Kennst Du schon Beamtchen von ... nee warte." Man merkt langsam, dass Cassandra keine Ahnung hat, wie der Beamte heißt, es scheint ihr auch langsam egal zu sein. "Also hier habe ich Beamten der sich hat auf Cousine und ihren Krug geworfen, heute Nachmittag in sein Büro."


    Sie strahlt, als ob das die beste Vorstellungsrunde aller Zeiten gewesen war, den Beamten an und gibt ihm zu verstehen, sich besser noch einmal selber vorzustellen.

    Deine Schwert in mein Gesicht mag ich nicht. Hast Du Deine Schwert gewaschen, kannst Du andere Sachen machen.

  • Althea hat sich durch die verschwitze Menschenansammlung vorm ArconRouge in den Eingang gekämpft. Ein großer Mann steht ihr im Weg, sie motzt ihn von der seite an: "Geh aus dem Weg du Trunkenbold!"

    Im angenehm gefüllten Schankraum sieht sie Cassandra mit Tjark und dem Beamten stehen und wundert sich über diese merkwürdige Konstellation, so ein großer starker Mann und dann so ein kleiner Beamter...Althea schüttelt den Kopf. Was Cassandra du nun wieder treibt?


    Althea bahnt sich den Weg zum Tresen, sie sieht Rama nirgens und greift mit einer schnllen Handbewegung den nächsten Wasserkrug. Dieser wird in einer schwungvollen Bewegung mitten im Schankraum über ihrem Dekoltee entleert... "Ahhhhhh....das tut guuuuuut!" entfährt es ihr. So zieht Althea einige Blicke der Gäste und natürlich von Cassandra auf sich.


    Sie nimmt den nun leeren Krug und begibt sich in richtung Küche um ihn wieder aufzufüllen.

  • In einem Separé verabschiedet Rama sich gerade von zwei leicht angetrunkenen Geschäftsleuten. Ihrer Aufmerksamkeit entgeht nicht, dass sich die Stimmung im Hauptraum geändert hat. "Was hat sich Cassandra jetzt wieder angestellt?", schießt es der besorgten Madame durch den Kopf, während sie die betüddelten Geschäftsleute hinter sich lässt.

    Sie zieht den Vorhang hinter sich zu, dreht sich zur Theke um, und ihr Blick bleibt an der grölenden Menge hängen.

    "Verzeihung, lasst du mich durch, Schatzelchen" Mit den Ellebogen voran bahnt sich Rama ihren Weg. Althea! "Naturlich, erst tritt sich Schicht zu spat an und jetzt macht auch noch nasses Brust für ohne Bezahlung!" Energisch stürmt die Madame hinter den Tresen, packt Althea am Arm ud zieht sie durch die Tür in die Küche.

  • Cassandra hat selbstverständlich gemerkt, dass die Aufmerksamkeit sich weg von ihren um die Hüften wiegenden klimpernden Röcken zu etwas interessanterem hinbewegt hat.

    Sie dreht sich einmal um die eigene Achse und sucht mit den Augen nach der Ursache, kann aber aus den Augenwinkeln nur Rama in die Küche stürmen sehen. Ein kurzer (doch recht panischer) Blick an sich runter zeigt, dass Cassandra selber diesmal nicht die Unruhestifterin sein kann - phew, Glück gehabt!


    Tjark und der seltsame Beamte sitzen sich immer noch schweigend gegenüber, das allgemeine Gelächter und die Gespräche im Schankraum nimmt wieder gewohnte Bahnen an und Cassandra erblickt hinter der Theke Merlot, wie immer eifrig darum bemüht unauffällig zu sein und gute Arbeit zu verrichten.


    Einen freundlichen Blick zu Merlot rüberwerfend schnappt sich Cassandra eine der leeren Lavendelschnapsflaschen, wackelt noch einmal mit den Hüften, was Merlot ein leichtes Grinsen, gefolgt von einem für Merlot-typischen Augenrollen, abringt und schubst schwungvoll mit den Hüften die Tür zur Küche auf, um Rama zu folgen.

    Neugierig wie sie nunmal ist, will sie nichts von dem verpassen, was in der Küche passieren könnte.

    Deine Schwert in mein Gesicht mag ich nicht. Hast Du Deine Schwert gewaschen, kannst Du andere Sachen machen.

  • Rama tritt zurück in den Schankraum, leckt sich genüßlich die Finger, schnappt sich einen Becher Wein und geht zielstrebig auf Tjarks Sitzplatz zu. Unterwegs nickt sie freundlich grüßend einigen Stammkunden zu. Einige Fey aus dem Palast haben sich auch mal wieder her verirrt. Sie lächelt. Diese unberechenbaren, standesbewussten Wesen sind immer wieder für Überraschungen gut. Hinter einem der Vorhänge zu einem Separé hörte sie einige aufgeregte Stimmen über Holzpreise und Olivenöl verhandeln. Später sollte sie unbedingt nochmal einige Krüge mit Bier dorthin schicken.

    An der Sitzecke angekommen, kann die Madame Tjarks wachsende Ungeduld förmlich mit Händen greifen. Der arme, tapfere Beamte steht noch immer da, wo Cassandra ihn abgestellt hat, hält sich krampfhaft an seiner Umhängetasche fest und fühlt sich sichtlich unwohl in seiner Haut.

    "Ah, mein freundliches Beamtchen!", flötet Rama, "hast du etwa verwachselt das großartige Waffenmeister mit die zierliche Rama? Hab zum Gluck ich dich gefunden. Kommst du mit an Theke, blasses Kerlchen. Bekommst du ordentliches Getränk zu gesonderte Beamtenpreis." Sie liegt ihren Arm um die Schultern des völlig überforderten Beamten und führt ihn fort von Tjark, der noch immer grummelig über seine Getränke hinweg stiert. "Tjark, mein Freund, du hast noch genug in deine Kruge? ich schick' dir gleich Syrah mit neues Getrank." Der Waffenmeister nickt Rama knapp zu und schon ist sie auch samt dem Beamten aus seinem Blickfeld verschwunden.

  • Cassandra kommt mit den Sesamstangen in der Hand aus der Küche und stellt sich neben Merlot hinter die Theke.

    "Ist sich heute wieder gut besucht, findest Du nicht?" Typisch für Merlot kommt eine umfassende Antwort zurück - Merlot nickt merklich.


    Cassandra schnappt sich einen sauberen Krug von der Theke, füllt Rotwein hinein und beobachtet das Treiben der Gäste. In den Separees wird heiß über Waren, Preise und das Wetter diskutiert, in einer Ecke spielen ein paar Männer Karten. Cassandra sieht Althea dabei zu, wie sie zuerst eine große Menge Bierkrüge an einen der Tische schleppt und dann zur Theke zurück kommt um die bestellten Essen unters Volk zu bringen.

    Deine Schwert in mein Gesicht mag ich nicht. Hast Du Deine Schwert gewaschen, kannst Du andere Sachen machen.

  • Althea sieht Cassandra und Merlot an der Theke stehen und überlegt, wie sie die große Menge an Eintopf an den Tisch mit den hungrigen Kriegern bekommen soll.


    "Cassandra, hilfst du mir mit den Eintopfschüsseln? Die haben 12 bestellt, die bekomme ich nie auf einmal getragen.....", ruft Althea Cassandra entgegen, als sie kurz vor der Theke mit einem Arm voll leerer Krüge ankommt. Sie stellt die Krüge wenig Sanft vor Merlot auf der Theke ab. "Hier Merlot, die kannst du spülen...Ich werde von den starken Kriegern gebraucht!" wendet sich Althea an Merlot, der immer noch stumm neben Cassandra steht.

  • Der vertraute Geruch von Alkohol, Schweiß und muffiger Luft mit einer Note Moschus tritt in Lucius Nase, als er das Arcon Rouge betritt. Er hat mindestens schon so viel Zeit in Tavernen verbracht, wie auf dem Schlachtfeld. Nicht selten floß sein Sold direkt von der Hand des Legaten, in die Hände der Schankleute, oder irgendwelchem Gesocks, mit dem er sich aufs Glücksspiel einließ. Der Schankbereich ist gut besucht und Rama und ihre Mädels huschen flink zwischen den Gästen umher. Gerade fällt ihm auf, wie sie mit einem schüchternen Kerl, der viel zu sauber aussieht, Richtung Theke geht. Sein Blick schweift in die Richtung, aus der die beiden gekommen sind. An dem Tisch sieht er Tjark sitzen, der mal wieder eine grummelige Miene aufgesetzt hat. Für jemand, der ihn nicht kennt, kann der Krieger aus dem Norden recht einschüchternd wirken. Wenn man ihn aber mal kennen gelernt hat, stellt man fest, das er für sein äußeres eigentlich viel zu nett ist. Allerdings hat er auch den Schalk im Nacken, was schon zu einen oder anderen verbalen freundschaftlichen Schlagabtausch geführt hat. Ohne Rücksicht schiebt Lucius die Gäste, die in seinem Weg zu Tjark stehen, zur Seite. Er ignoriert die Beschwerden, die hier und da kommen, schiebt den Stuhl vom Tisch, setzt sich hin und schaut Tjark an "Na, hat dich mal wieder keine rangelassen?"

  • Cassandra hat Althea gar nicht zugehört, da sie eben einen stattlichen Krieger das Arcón Rouge betreten sieht. Er sieht groß und sehr stark aus, bewegt sich aber erstaunlich geschmeidig und selbstsicher durch den Raum. Und wer sieht nicht gerne einem starken, gut gebauten und charismatischen Mann hinterher?

    "Was sagst Du?" Cassandra kratzt sich gedankenverloren am Kopf und schaut zu Althea während ihr Blick vom Krieger weg über Rama streift, die den lustigen Beamten an die Theke führt.

    "Althea Liebes, siehst Du nicht, dass ich bin sehr beschaftigt?" Cassandra beobachtet, wie der Krieger zielsicher auf Tjark zusteuert und sich souverän hinsetzt - den muss sie unbedingt näher kennenlernen! Kurz zwingt sie sich, Althea in die Augen zu blicken: "Althea bist Du doch starkes Madchen, gehst Du eben ein zweites Mal durch Schankraum." Sie zwinkert der Alchemistin kokett zu. "Oh und wenn sich Rüpel hinten in Ecke wieder traut Dir auf Po zu klapsen, dann kassierst Du direkt Kupfer."

    Ihre Aufmerksamkeit wendet sich wieder den beiden Kriegern hinten am Tisch zu.

    Deine Schwert in mein Gesicht mag ich nicht. Hast Du Deine Schwert gewaschen, kannst Du andere Sachen machen.